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Die Gemeinde plant, das Napoleonsbächli innerhalb eines 90 Meter langen Abschnitts freizulegen und ökologisch aufzuwerten. Dabei sollen Starkregen besser abgehalten und Überschwemmungen vermieden werden.
2026-04-08 09:40:52Das Napoleonsbächli fliesst unterhalb der Napoleonsbrücke zwischen der Siedlung Weiermatt und dem Riedererain in den Gäbelbach. In den 1950er-Jahren wurde der Flussabschnitt teilweise eingedolt. Bei Starkniederschlägen reichen der Einlauf und die bestehende Leitung nicht aus, was zu Überflutungen und Schäden an angrenzenden Landwirtschaftsflächen sowie dem Zufahrtsweg zu einer Hochdruckgas-Schieberstation führt.
Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat deshalb einen Projektierungs- und Realisierungskredit von 670'000 Franken. Die Finanzierung solle über die gebührenfinanzierte Sonderrechnung Stadtentwässerung erfolgen, um den Gewässerraum zu nutzen und den Wasserfluss im Bachbett zu halten.
Ziel ist eine Freilegung des Napoleonsbächlis auf 90 Metern, eine naturnahe Gestaltung, ökologische Aufwertung und eine einheimische, standortgerechte Bepflanzung. Dadurch soll bei Starkregen der Wasserfluss im Bachbett verbleiben und Überschwemmungen sowie Schäden reduziert werden.
(Quelle:Stadt Bern Bearbeitet mit ChatGPT)
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Napoleonsbächli freigelegt naturnah gestaltet