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Langzeitstudie zeigt erhöhtes Mortalitätsrisiko nach chronischem Subduralhämatom

Die Universitätsklinik für Neurochirurgie am Inselspital Bern hat 359 Patient:innen untersucht, die 2012–2016 operiert wurden. Zehn Jahre später lag die Überlebensrate deutlich unter der Allgemeinbevölkerung.

  • Langzeitstudie zeigt: Nach chronischer Blutung zwischen Gehirn und Schädeldecke bleibt Sterblichkeit erhöht
    Langzeitstudie zeigt: Nach chronischer Blutung zwischen Gehirn und Schädeldecke bleibt Sterblichkeit erhöht (Bild: Universität Bern)
  • Langzeitstudie zeigt: Nach chronischer Blutung zwischen Gehirn und Schädeldecke bleibt Sterblichkeit erhöht
    Langzeitstudie zeigt: Nach chronischer Blutung zwischen Gehirn und Schädeldecke bleibt Sterblichkeit erhöht (Bild: Universität Bern)
2026-04-15 10:25:02
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Quelle: Universität Bern

Eine Langzeitstudie der Universitätsklinik für Neurochirurgie am Inselspital Bern zeigt: Nach der operativen Behandlung eines chronischen Subduralhämatoms bleibt die Sterblichkeit über Jahre erhöht. Zehn Jahre nach der OP lebten 55,5 Prozent der Patient:innen, verglichen mit 73,5 Prozent in der Schweizer Allgemeinbevölkerung.

Die Forscher verfolgten 359 Patient:innen über rund ein Jahrzehnt und verglichen deren Ergebnisse mit Daten der Schweizer Allgemeinbevölkerung. Zusätzlich berichteten viele Langzeitüberlebende von anhaltenden Einschränkungen in kognitiven Funktionen, Gedächtnis und Alltagsbewältigung.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das chronische Subduralhämatom über die akute Behandlung hinaus zu einem erhöhten gesundheitlichen Risiko beitragen kann. Die Studienautor:innen betonen die Notwendigkeit einer langfristigen, interdisziplinären Begleitung, die Hausärzt:innen einschließt.

Langfristige Versorgung als Schlüssel

Für die klinische Praxis bedeutet dies, dass die Behandlung nicht mit der Operation endet. Eine strukturierte Nachsorge soll Risiken frühzeitig erkennen und die Selbstständigkeit möglichst lange bewahren. Angesichts einer alternden Bevölkerung dürfte die Zahl der Betroffenen steigen, wodurch rehabilitative und präventive Ansätze an Bedeutung gewinnen.

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(Quelle:Universität Bern Bearbeitet mit ChatGPT)

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